Partnerprogramm-Test: Eventim / Getgo

Auf einen Blick

Die Websites von Eventim und Getgo

Partnerprogramm:
Eventim / Getgo

Provision:
unterschiedlich je nach Partnernetzwerk, Kampagne und Ticket-Art, 2 Euro oder 2,25 % – 7 % pro Sale

Anmeldung:
Eventim über Zanox, Getgo über Zanox.

Die Partnerprogramme der CTS Eventim AG sind im Ticketbereich das Nonplusultra. Drastische Einschränkungen bieten jedoch wenige Gestaltungsräume.

Bewertung:

Kurzbeschreibung

Eventim und Getgo werde ich hier zusammen besprechen, da sie beide von der CTS Eventim AG angeboten werden. Die Programme nutzen inhaltlich identische Produktlisten, dieselben Programmbetreuer, Nutzungsregeln und Vergütungsstrukturen. Getgo wurde vor einigen Jahren vom Platzhirschen des Ticketmarktes, der CTS Eventim AG, übernommen. Geblieben ist lediglich die Website www.getgo.de, die eher auf ein jüngeres Publikum ausgerichtet ist, während www.eventim.de eher den „gehobeneren“ Markt bedient. Inhaltlich werden dieselben Veranstaltungen angeboten. Da zur CTS Gruppe auch diverse Veranstalter gehören, können Sie fast alle Eventtickets auf dem deutschen Markt verkaufen.

Das Partnerprogramm liegt in verschiedenen Formen vor.

Zanox:
Eventim und Getgo

  • 2,25 % Vergütung pro Ticket-Sale
  • 3,3 % Musicalbuchung
  • 7 % Eventreise (Veranstaltungsticket plus Hotel vor Ort)

Cookie-Laufzeit: 30 Tage

Anmeldeprozess

Vorstellung des Eventim-Partnerprogramms auf Eventim.de

Die Anmeldung erfolgt standardmäßig über die Partnernetzwerke.
Jede neue beworbene Website wird überprüft. Neben den üblichen Einschränkungen sind bei Eventim und Getgo weitere Vorschriften zu beachten. Hierbei wird sehr viel wert auf gesetzliche Vorschriften gelegt, z. B. korrektes Impressum und Einhalten des Urheberrechts. Diese Bedingungen sind insofern verständlich, da insbesondere im Musikbereich Abmahnungen bei nicht genehmigten Fotos oder Musikstücken von Interpreten an der Tagesordnung sind. Hier wurde daher in den AGBs festgelegt, wer im Zweifelsfall die Haftung übernehmen muss.
Die Weitergabe von Teilen oder der Gesamtheit der Provision ist nicht zulässig. SEM (Search Engine Marketing = Suchmachinen-Markeing, z. B. das Schalten von Google AdWords) ist nur mit Genehmigung erlaubt.

Anmeldemaske zum Getgo-Partnerprogramm bei TradeDoubler

Eine Besonderheit im Affiliate-Markt ist allerdings die Vorgabe, dass Eventim, bzw. Getgo exklusiv auf den Partnerseiten vorhanden sein möchten. Die Einbindung von Konkurrenten stellt einen Ablehnungs-, bzw. Kündigungsgrund dar!
Der Merchant achtet auf diese Regeln sehr genau und überprüft die Webseiten auch immer wieder neu.
Die Freigaben erfolgten in meinem Fall nach 2 bis 10 Tagen.

Werbemittel

Die angebotenen Werbemittel sowohl bei Eventim als auch bei Getgo bestechen vor allem durch ihre Aktualität und Vielzahl. Gern genommen sind die Banner, die auf kommende Veranstaltungen hinweisen. So gibt es spezielle Werbemittel für Sting, Shakira, Grönemeyer und Tokio Hotel oder für laufende Musicals wie Mamma Mia oder Dirty Dancing. Ein Manko in dieser Hinsicht ist lediglich die Tatsache, dass fast nur Banner im Format 468×60 vorliegen. Alternativ können die Textlinks zu einzelnen Veranstaltungsreihen genutzt werden. Diese liegen auch als täglich aktuelle Produktlisten vor. ich musste sie jedoch gelegentlich manuell nachbearbeiten, bzw. gewisse Sonderzeichen mit einem Tool automatisch ausbessern.

Getgo-Werbemittelauswahl bei Zanox

Wer lieber auf Rubriken wie Klassik, Rock, Pop, Jazz oder Blues verlinken möchte, findet in der Werbemittelliste auch die passenden Links.
Als nettes Feature haben sich die wöchentlich automatisch geänderten Eventcharts (Top 10) erwiesen. Hier sind die Ticket-Bestseller aufgeführt. Sie dienen nicht nur als Hingucker für die Besucher, sondern bieten auch eine gute Informationsquelle für den Partner. So lassen sich u. U. Werbeaktionen auf bestimmte Künstler fokussieren.

Ein absolutes Muss sind die Suchboxen für Events im Allgemeinen als auch für die Veranstaltungen, die in meiner Stadt aufgeführt werden.
Und schließlich sind die Ticketbuchungsmodule zu nennen. Das sind praktisch White Label Shops, die in 19 verschiedenen Farben vorliegen. Inhaltlich ist dieser Frame mit der Startseite von Eventim, bzw. Getgo zu vergleichen. Neben Suchboxen, Veranstaltungsorten sind auch die aktuellen Verkaufsschlager angeteasert. Die Aufmachung hat mir durchaus gefallen.

Eventim-Werbemittelauswahl bei Affilinet

Eigentlich könnte man den Bereich der Werbemittel als nahezu optimal bezeichnen. Doch in diese Rubrik fällt auch die Werbemethode. Und wie bereits angesprochen, ist das Schalten von bezahlten Suchergebnissen bei Google & Co. nur nach Zustimmung durch die CTS Eventim AG möglich. Wer die Musik-Fachmagazine verfolgt kennt vielleicht den Vorfall vor wenigen Jahren. Ein Eventim-Partner hat mit Adwords eine Veranstaltung beworben und direkt zu Eventim verlinkt, was damals nach Google-Richtlinien noch möglich war. Er schrieb im Text und als Keyword u. a. „Ticket online“, was an sich logisch, passend und legal erscheint. Es gibt aber den Anbieter „Ticket Online“, der sich damals wohl noch nicht mit dem Affililiate-Markt und den Adwords-Eigenheiten auskannte. Daher verklagte er Eventim als offensichtlicher Verursacher dieser Markenrechtsverletzung.

Mit dieser Geschichte im Hinterkopf kann ich das eingeschränkte SEM-Verbot schon verstehen. Doch entgegen üblicher Praxis gilt das anscheinend auch, wenn man seine eigene Seite mit Adwords bewirbt, auf der sich u. a. eine Werbung dieses Unternehmens befindet. Denn eine meiner angemeldeten Websites wurde kurz danach sofort gekündigt. Eine solche harte Auslegung ist aber nicht aus den Partner-AGBs zu entnehmen. Und somit schränkt diese Regel doch gewaltig in die eigenen Werbemöglichkeiten ein. Und wer möchte schon mit Merchants über detaillierte zukünftige Werbepraktiken seines eigenen Unternehmens sprechen, wenn es diesen evtl. nur am Rande betrifft?

Statistiken

Die Statistiken sind abhängig vom Partnernetzwerk. Dabei bieten sowohl Zanox, als auch Affilinet und Tradedoubler sehr übersichtliche und ausführliche Daten an.
Sales werden in Echtzeit angezeigt, Views und Clicks üblicherweise am folgenden Tag nachgereicht.
Wenn Deeplinks mit Sub-IDs versehen werden kann ich als Affiliate auch herausfinden, welches Event vermutlich bestellt wurde und später entsprechend optimieren. Eventim selber liefert diese Informationen leider nicht mit.
Die Sales werden etwa 4 – 8 Wochen später bestätigt oder storniert, meist einmal im Monat.
Die Provision zahlt das Partnernetzwerk aus. Das lief bislang reibungslos. Auch nach erfolgter Kündigung wurden die bis dahin aufgelaufenen Sales ordnungsgemäß gutgeschrieben.

Service

Eventim-Mitarbeiter kümmern sich persönlich um die Partner beider Programme. Eine Mailadresse ist hierfür angegeben. Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Support stammen aus der Zeit, als die Gesellschaft noch ihr eigenes Partnerprogramm im Betrieb hatte. Anfragen wurden schnell und freundlich beantwortet. Dem Affiliate wurde vor 5 Jahren noch viel Freiraum gelassen.

Mittlerweile gibt es die erwähnten festen, aber dennoch nicht immer eindeutigen Regeln. So bleibt dem Partner gar nichts anderes übrig, bei SEM-Maßnahmen den Merchant anzuschreiben. Inwieweit man dem Partner entgegen kommt konnte ich leider nicht mehr feststellen.
Die Einschränkungen in der Bewerbung und vor allem die geforderte Exklusivität erwecken in mir nicht gerade den Eindruck einer echten Partnerschaft. Als Affiliate fühle ich mich eher als Mittel zum Zweck.

Dem Extrem im negativen Sinne setzen Eventim und Getgo aber auch sehr vorbildliche Serviceleistungen entgegen. So werden regelmäßig Newsletter mit den neuesten Highlights auf dem Veranstaltungsmarkt verschickt. Durch den Verbund mit Veranstaltern erhält die AG öfters das Exklusivrecht, drei Tage vor offiziellem Verkaufsstart im Internet Tickets zu verkaufen. Partner werden ausführlich darauf hingewiesen und können extra angefertigte Banner für die Top-Acts auf ihre Webseiten setzen.

Erfolge

Die Partnerprogramme von Eventim und Getgo habe ich in der Vergangenheit auf unterschiedlichen Seiten eingesetzt, u. a. www.musicalo.de und www.world-charts.de Auf musikbasierten Plattformen läuft der Ticketverkauf sehr erfolgreich. Das liegt in der Natur der Sache, da Konzertkarten generell zu den Bestsellern im Onlinebereich zählen. Optimieren konnte ich den Verkauf durch eine ständige Aktualisierung bei Vorverkaufsstarts oder passende Integration im Content. Dienlich dabei waren mir vor allem die CSV-Produktlisten und eine damals selber erstellte Top 100-Eventliste.

Einsatz der Partnerprogramme auf Musicalo.de und World-Charts.de

Auf Webseiten zum Thema Tickets erhielt ich Klickraten von 19,58 %, auf den anderen Musikportalen zwischen 4 und 8 %. Die Conversation Rate beträgt über alle Projekte 2,35 %.

Den durchaus positiven Erfahrungswerten stehen recht geringe Provisionen gegenüber. Erst vor kurzem wurde der Basiswert von 2,5 % auf 2,25 % noch weiter verringert. Im Vergleich zu Mitbewerbern ist das der geringste Wert. Ticket Online gibt im Vergleich mind. 2,6 %, Kartenkaufen 3 %.
Im Gegenzug werden nun 3,3 % für Musicals vergeben. Diese Rubrik ist ohnehin am lukrativsten, da die Musicalpreise sehr hoch sind. 7 % werden nun für Eventreisen angeboten. Prinzipiell würde man als Affiliate mit einer eigenen Kombination von Tickets und Hotelangeboten von einem Reiseanbieter vermutlich bessere Konditionen erhalten, doch Fremdanbieter sind ja laut AGB nicht mehr erlaubt.

Die Erfolgsstory brach mit zwei Webseiten plötzlich ab, als Eventim die Partnerschaft mit diesen kündigte. Ein Grund wurde zwar in beiden Fällen nicht genannt, doch sie erscheinen offensichtlich. Im ersten Fall wurde mir das Missverständnis zum Verhängnis, dass Suchmaschinen-Marketing auch für eigene Seiten erlaubnispflichtig ist und im zweiten Fall übersah ich die später hinzugefügte Regel, keine Konkurrenzanbieter zu bewerben (was ich mit Ticket Online für ein bei Eventim nicht aufgeführtes Event und einem Reiseanbieter tat). Die meisten Veranstaltungen konnten anschließend durch die Verlinkung auf Mitbewerber aufgefangen werden. Durch den Verlust an Masse sind die Gesamteinnahmen jedoch leicht gesunken.

Zum SEM sei noch angemerkt, dass eine Bewerbung über Adwords aber ohnehin nur bei sehr teuren Karten lohnt. Zudem muss man bei Angabe von konkreten Künstlernamen oder Musicalbezeichnungen immer auf Markenrechte achten.

Grundsätzlich ist das Einbinden von Eventim für eher älteres Publikum oder Getgo für jüngere Besucherströme auf Musik- und Veranstaltungsportalen zu empfehlen, wenn man sich strikt an die Regeln hält.

Auszahlung

Die Auszahlung der Provisionen erfolgt pünktlich monatlich über die Netzwerke, sofern die geforderte Mindestauszahlungsgrenze erreicht wurde.
Die Stornorate meiner vermittelten Sales liegt bei 5 %. Begründungen werden nicht gegeben.

Fazit

Die Partnerprogramme von Eventim und Getgo bewegen sich in meiner Gesamtbeurteilung zwischen perfekt und grauenhaft.
Tickets im Internet zu verkaufen ist praktisch ein Selbstläufer. Gerade bei beliebten Künstlern dient die begrenzte Menge als Verkaufskriterium, um schnell an seine Kundschaft zu gelangen. Die Programme sind ideal zur Einbindung in passenden Webseiten, die sich mit Musik, Comedy, Musicals, Sport, Theater oder lokale Veranstaltungen usw. beschäftigen.

Die Werbemittel und Serviceleistungen bieten eigentlich alles, was das Affiliate-Herz begehrt: immer aktuelle Banner und Informationen per Mail, Suchboxen, White Label Shops und Deeplinks zu allen Veranstaltungen mittels Produktlisten.

Die Auswahl an Veranstaltungen ist gigantisch. Fast alle Events auf dem deutschen und angrenzenden Markt bietet CTS Eventim an.

Doch das Musikgeschäft ist ein Haifischbecken. Das wird durch die sehr streng ausgelegte SEM-Vorschrift deutlich. Entweder verzichtet man auf die Bewerbung seiner eigenen Seite oder bittet bei Eventim jeweils um Freigabe. Die Kündigung meiner Accounts an sich möchte ich nicht in meine Bewertung einbeziehen, da sie streng genommen berechtigt waren. In Frage stellen möchte ich nur den Umgang mit seinen Partnern, eine Kündigung kommentar- und fristlos durchzuführen, zumal eine Regel unbemerkt hinzukam und eine andere nicht eindeutig formuliert ist.

Die Standard-Provision ist mit 2,25 % relativ niedrig. Im Schnitt waren das bei mir 3,50 Euro, wobei ich mich schon eher auf hochpreisige Veranstaltungen konzentriert habe. Für günstigere Events bietet sich die Bewerbung über Affilinet oder TradeDoubler an, da es über diese Netzwerke 2 Euro fix gibt.

Mit der im Affiliate-Bereich wohl fast einmaligen Forderung (nicht Wunsch), exklusiv auf der Webseite vertreten zu sein, bietet Eventim fast schon einen Knebelvertrag an. Das wird insofern noch weiter dadurch eingeschränkt, dass Eventim durch Eventreisen auch im Reisebereich tätig ist. Somit gelten auch Expedia & Co. zu Konkurrenten. Auch Adsense wäre demnach natürlich nicht einsetzbar.
Hier gibt es aber einen Ausweg: in den Merchant-AGBs über TradeDoubler ist diese Klausel (noch) nicht enthalten. Allerdings gibt es hier über Getgo nur 2 Euro pro Sale.

Einen dritten noch nicht gekündigten Account habe ich derzeit noch, doch der ist bei größeren Projekten unter den Bedingungen praktisch nicht einsetzbar. Wer jedoch nur auf Tickets setzt und die Bedingungen akzeptiert, der kann durch die große Masse an Events durchaus glücklich werden.

Frank Schulze, Februar 2007

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Eventim über Zanox, Getgo über Zanox.

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11 Kommentare

  • Auch ich wurde vor einiger Zeit aus dem Programm “gekickt”, diverse Versuche den Grund zu erfahren blieben erfolglos. (Kein SEM oder SEO auf Marken)

    Sehr unprofessionell und hat auch schon seinen “Ruf” weg, es gibt kleinere Anbieter mit denen es deutlich mehr Spaß macht zusammenzuarbeiten und mit denen man deutlich höhrere Umsätze “in angenhemer partnerschaftlicher Basis” erzielen kann.

    Mein Fazit:
    3 Sterne sind genau 3 zuviel

    Mario

    09.02.2007 - 01:18

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  • Sicherlich wurde das Partnerprogramm in der Vergangenheit nicht so gepflegt, wie es hätte sein müssen. Daher sind diese Comments / Tests auch für mich hilfreich zu lesen, man verliert den Überblick bei der Masse an Affiliates und es fehlt der persönliche Kontakt.

    Ich würde mich freuen, wenn diese Diskrepanzen über einen kurzen Weg in Ordnung gebracht werden können – also Interesse an einem allgemeinen Austausch besteht (Stammtisch, etc…), wo Wünsche und Anregungen besprochen werden können.

    Freue mich über weiteres Feedback, gerne auch per Mail, bzw. OpenBC

    Jens Brechmann

    Jens Brechmann

    13.02.2007 - 12:30

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  • Ich nutze eventim schon sehr lange und in kleinem Umfang!

    Um so ärgerlicher nun, dass Kumpels über meinen Banner für 500 Euro orderten und der Sale nicht auffindbar ist – die Klicks sind zu sehen!

    Nun stellt man sich natürlich unweigerlich die Frage, bei wievielen anderen Sales auch NICHTS angezeigt wurde!

    PS: Auf zanox steht aber “Sales: nach 28 Tag(en)”?!?!

    Blogabfertigung Nürnberg

    15.01.2008 - 16:46

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  • Wir nutzen (noch) ein Variante des Eventim Affiliate, bei der die Daten in unser System eingebunden werden. Dafür fallen Kosten in Höhe von mehreren Hundert Euro im Monat an. Der Erfolg des Programms ist eher mäßig, da Suchmaschinen die beschreibenden Texte als Duplicate Content werten und Eventim natürlich als Autor der Daten primär gelistet wird. Somit besteht fast keine Möglichkeit, die Kosten für die Daten durch die sehr niedrigen Provisionen hereinzuholen.
    Sehr schwer wiegt auch, dass die Daten teils fehlerhaft sind (fehlerhafte Angaben der Locations in Form falscher PLZ, Orte oder Straßen) und diese Fehler trotz Meldung nicht behoben werden. Das ist inakzeptabel, wenn man bedenkt, dass für diese Daten gezahlt werden muss.

    Mein Fazit: Diese Form des Eventim Affiliate Programms lohnt sich überhaupt nicht, wenn man keine Site mit sehr viel Zugriffen und Buchungen im Veranstaltungsbereich hat!

    Uwe

    11.05.2009 - 10:47

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  • Exklusivität wird von Eventim nicht mehr gefordert. Es ist also erlaubt auch “Mitbewerber” per Affiliate auf der selben URL zu bewerben.

    Felix

    01.12.2009 - 10:45

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  • Bisher bin ich eigentlich immer davon ausgegangen, dass eventim fair mit den Affiliate-Partner umgeht. Bin mir allerdings nicht mehr sicher, ob das wirklich gerechtfertigt ist. Obwohl ich auf der Site eine Verfünfachung der Besucherzahlen aufweisen kann im Vergleich zum Zeitraum Januar 2010. (Versechsfachung der Views) gehen die Provisionen gegen null. Meine Vermutung ist, dass bei der Zählung der Klicks nicht richtig gezählt wird. Eine Auswertung geschieht ja auch aus den vorhandenen Cookies der Besucher. Das Problem ist mir auch bei anderen Affiliate Programmen aufgefallen. (hotel.de, centerparcs). Das Problem der fehlenden Klickzählung kenne ich so in der Form seit Mai 2010 bei diversen Affliliateprogrammen. Ist mir vorher nur sporadisch aufgefallen. Hat jemand Ähnliches zu berichten? Wäre interessant. Vielleicht kann man ja dann der Sache, bzw. Ursache auf den Grund gehen.

    Matze100

    25.07.2010 - 15:36

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  • @Matze: Mir ging das mit diversen Uhren-Partnerprogrammen so. Es liegt jetzt so zwei Jahre zurück, als bei gleichbleibenden oder gar leicht steigenden Views plötzlich keinerlei Sales mehr generiert wurden (und das ist bis heute so; bis auf ein paar mickrige “Ausreißer”). Interessant an der Stelle: Ich habe Amazon parallel im Boot und dort sind die Sales im gleichen Zeitraum stabil geblieben.
    Das passt jetzt zwar nicht unbedingt zu eventim, soll aber aufzeigen, dass dies kein Einzelfall ist.
    Mein Vertrauen in das Affiliatemarketing ist nachhaltig gestört …

    Jörg

    28.07.2010 - 13:31

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  • Nachtrag: Die Klickzahlen sind analog zu den Views bei mir aber gestiegen; nur Sales wurden plötzlich keine mehr generiert. Ein Schelm, wer böses dabei denkt .. :(

    Jörg

    28.07.2010 - 13:37

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  • Das kann ich nur bestätigen – die Zahl der Views und Klicks steigt – die Sales nehmen ab. Es hängen einfach zu viele Agenturen dazwischen, die alle sich Ihren eigenen Teil vom Kuchen abschneiden. Der Affilaite ist das kleinste Licht in der Kette – und hat nichts in der Hand.

    Der Merchant beauftragt eine Agentur, die sammelt ein paar Affiliates über die diversen Netzwerke ein und alles ist in Ordnung. Dem Merchant ist es doch egal, solange die Sales zu den Ausgaben stimmen, zahlt er fleißig an die Agentur und freut sich über die Umsätze.

    Der Affilaite aber hat null Zahlen in der Hand und ist der Gnade der Agentur oder des Netzwerkes ausgeliefert. Nachfragen nach Sales werden meist mit Antworten wie “haben Sie die Salenummer” oder “da brauchen wir die Kundendaten” abgespeist. Und da keiner der Affiliates diese Daten hat, kann doch die Agentur den Sale auf ein anderes “Affiliate” Konto buchen – und gut ist. Der affiliate schaut in die Röhre, die Agentur hat den Sale und der Merchant kann den Sale auch nicht kontrollieren.

    Solange das ganze Affiliate System so weiter läuft, wie es aktuell ist, so lange wird auch weiter “beschissen” werden – egal, ob von der Agentur, dem merchant oder dem Netzwerk. Warum gibt man dem Affilaite nicht, ähnlich wie bei einem Handelsvertreter, die Verkaufszahlen, die über seinen Account gingen, am Ende des Monats in die Hand? Ich wette, dass bestimmt 25-45% mehr Sales auf dem eigenen Konto landen würden, wenn wir alle Zahlen und Sales einsehen – und nachprüfen könnten.

    Und so lange die Affiliates alle untereinander sich nicht über den Weg trauen und jeder ein “Geheimnis” aus seinem Geschäft macht, so lange werden wir immer die Dummen sein. Das ganze System ist viel zu untransparent – da müsste dringend mal was gemacht werden.

    Hans Peter

    28.07.2010 - 15:18

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  • die Resonanz zeigt doch, dass ich da in ein Wespennest gestochen habe. Das Problem mit der Nicht-Vergütung der Provisionen habe also nicht nur ich.

    Ich glaube, dass da in der Tat ein Systemfehler vorliegt oder man eben absichtlich betrogen wird. Die Agenturen bzw. Merchants müßten eigentlich die aktuellen Zahlen ihrer vermittelten Affiliates und der Clicks und Views kennen. Und sie werden sicherlich wissen, dass weniger Provisionen ausgezahlt werden. Aber es spricht keiner darüber. Dann muß doch an dem ganzen System etwas falsch sein, wenn tatsächlich die Besucher der Websites sogar stark angestiegen sind …

    Welche Bedeutung haben eigentlich die Cookies für die Zurordnung zu den Provisionen? Ich habe mal einen kleinen Test auf meinen Websites gemacht. Auswertbare Cookies werden von den entsprechenden Seiten eigentlich keine mehr angelegt. Die werden dann wohl für die Auswertung zu den Provisionen heutzutage keine Bedeutung mehr haben.

    Warum bieten die wenigsten der Merchants eine Klickvergütung an? Mit wirklich fairen Preisen!!! Klickpreise bei Google in Adwords kosten bei gut frequentierten Begriffen locker über einen Euro und keine 5 Cent. An diese Preise sollte man sich eigentlich orientieren. Das wäre ein faires Angebot für die Betreiber der Websites, die den Merchants hochwertiges Publikum vermittelt haben.

    Matze100

    28.07.2010 - 20:07

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